Seminar für Indologie und Tibetologie
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Monographien, Herausgaben und Übersetzungen

an denen die Mitarbeiter/innen des Seminars für Indologie und Tibetologie beteiligt waren.

 

 

Mohandas

Uday Prakash: Mohandas. Roman

Aus dem Hindi übersetzt von Gautam Liu und Ines Fornell. Heidelberg: Draupadi Verlag, 2013. ISBN 978-3-937603-82-7.

In einem kleinen Dorf einer strukturschwachen Region Zentralindiens lebt Mohandas, Angehöriger einer niedrigen Kaste, mit seiner Familie. Trotz seines glänzenden Bachelor-Abschlusses und zahlreicher Bewerbungen kann er keine Stelle finden. Als er längst alle Hoffnung aufgegeben hat, muss er eines Tages erfahren, dass ihm ein anderer Mann seine Identität geraubt und mit seinen Dokumenten einen gutbezahlten Posten in einem Kohlebergwerk ergattert hat, der ihm zugestanden hätte. Mohandas’ verzweifelter Kampf um seine Identität beginnt, bei dem er Unterstützer als auch Gegner findet...

Kastengeist, Korruption und Vetternwirtschaft – das sind einige der sozialen Missstände, die auch im heutigen Indien fortbestehen und denen sich Menschen oft genug ohnmächtig ausgeliefert fühlen. Welche haarsträubenden Konsequenzen sich daraus ergeben können, führt uns Uday Prakash, einer der populärsten Hindi-Autoren der Gegenwart, in seinem eindringlichen und 2010 von der indischen Literaturakademie ausgezeichneten Roman „Mohandas“ vor, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Die Filmadaption dieses Romans wurde auf zahlreichen internationalen Filmfestspielen gezeigt. [Verlagsinformation]

Diese Übersetzung des Romans "Mohandas" wurde im Frühjahr 2014 in der Litprom-Bestenliste "Weltempfänger" mit dem 1. Platz ausgezeichnet. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Der Rigveda und seine Religion

Thomas Oberlies: Der Rigveda und seine Religion. Berlin: Verlag der Weltreligionen im Insel Verlag, Mai 2012. 622 Seiten, Gebunden: 978-3458710356, 38€.

Der Rigveda gehört zu den ältesten Literaturdenkmälern der Menschheit. In den rund 1000 Hymnen dieses Textes, der vermutlich zwischen 1500 und 1000 v. Chr. verfaßt wurde, fand eine am Opfer orientierte Religion ihren Niedergang, die etwa seit 2000 v. Chr. aus dem heutigen Afghanistan nach Nordindien einwandernde vedische Stämme geformt hatten. Diese Religion ist einerseits indogermanischem Erbe verpflichtet, weist andererseits aber auch bereits den Weg zum Hinduismus. Thomas Oberlies zeichnet ihre Gottesvorstellungen, ihren Kultus und ihre Mythologie in allen Einzelheiten nach. Kosmologie und Jenseitskonzeptionen kommen ebenso in den Blick wie etwa die Gesellschaftsform und die Art der Herrschaftslegitimation. [Verlagsinformation]

Hindi bolo! 2

Ines Fornell/Gautam Liu: Hindi bolo! Hindi für Deutschsprachige, Teil 2

Bremen: Dr. Ute Hempen Verlag, 2012.
17x24cm, 406 Seiten, Fadenheftung, Broschur 978-3-934106-93-2, 24,80 €.

Teil 2 des gemeinsam mit Herrn Gautam Liu M.A. (Universität Heidelberg) erstellten Hindi-Lehrwerks ist im Mai 2012 beim Dr. Ute Hempen Verlag erschienen.

In Teil 2 des Lehrwerks „Hindi bolo!“ werden die Kenntnisse aus Teil 1 vertieft und erweitert. In den 10 Lektionen, die die Familien Jindal, Mathur und Abdul in ihrem Alltag begleiten, lernen Sie ca. 900 neue Vokabeln und Wendungen kennen. Kommunikative Übungen, Alltagsdialoge und landeskundliche Lesetexte bilden den Rahmen für die systematische Darstellung der Grammatik, die in weiteren Übungen gefestigt wird. Ein Anhang mit einem Überblick über das Hindi-Verbsystem sowie Wörterverzeichnisse Hindi-Deutsch und Deutsch-Hindi bieten dem Nutzer praktische Hilfsmittel. Mit dem Schlüssel für die Übungen und der Übersetzung der Dialoge und Texte im Anhang eignet sich das Lehrwerk auch sehr gut zum Selbststudium. Ein Sachregister und eine Bibliographie ermöglichen eine zusätzliche Orientierung. – Auf der dazugehörigen Audio-CD (ISBN 978-3-934106-94-9) finden Sie sämtliche Dialoge und Lesetexte. [Verlagsinformation]

Hinduismus: Eine Einführung

Thomas Oberlies: Hinduismus: Eine Einführung. Fischer Taschenbuch Verlag, Feb. 2012. 128 Seiten, Broschur: 978-3-596-19262-5.

Einheit in der Vielfalt - Himmel der 1000 Götter.
Der Hinduismus ist vor über 3500 Jahren in Indien entstanden und ist streng genommen ein Sammelbegriff für viele hinduistische Religionen, denen der Glaube an einen Kreislauf von Leben, Tod und Wiedergeburt gemein ist. [Verlagsinformation]

Hindi bolo!

Ines Fornell/Gautam Liu: Hindi bolo! Hindi für Deutschsprachige, Teil 1

Bremen: Dr. Ute Hempen Verlag, 2010.
17 x 24 cm, 424 Seiten, Fadenheftung, Broschur: 978-3-934106-79-6, € 24,80.

Teil 1 des gemeinsam mit Herrn Gautam Liu M.A. (Universität Heidelberg) erstellten Hindi-Lehrwerks ist am 20. Oktober 2010 beim Dr. Ute Hempen Verlag erschienen.

Bei dem vorliegenden Lehrbuch handelt es sich um Teil 1 des Lehrwerks »Hindi bolo!«. Dieser Hindi-Kurs für Deutsch-sprachige vermittelt nach einer Einführung in die Devanagari-Schrift und in die Aussprache in neun Lektionen die grammatischen Grundlagen sowie einen Basiswortschatz von ca. 1200 Wörtern. Zahlreiche grammatische und kommunikative Übungen, Alltagsdialoge und landeskundliche Lesetexte ergänzen die systematische Darstellung der Sprachlehre. Ein Anhang mit Übersichts-darstellungen zu den Zahlwörtern und Verwandtschaftsbezeichnungen sowie Wörterverzeichnisse Hindi-Deutsch, Deutsch-Hindi bieten dem Nutzer praktische Hilfsmittel. Zur Selbstkontrolle enthält der Anhang einen Übungsschlüssel und die Übersetzung der Dialoge und Texte. Ein Sachregister und eine Bibliographie ermöglichen eine zusätzliche Orientierung. Auf der dazugehörigen Audio-CD (ISBN: 978-3-934106-82-6) befinden sich Aussprachebeispiele und -übungen, die Lesetexte und sämtliche Dialoge. [Verlagsinformation]

Das Mädchen mit dem gelben Schirm

Uday Prakash: Das Mädchen mit dem gelben Schirm. Roman

Aus dem Hindi übersetzt von Ines Fornell, Reinhold Schein und Heinz Werner Wessler. Heidelberg: Draupadi 2009.

Ein Uni-Campus in Indien. Der hochbegabte Student Rahul, Angehöriger einer niedrigen Kaste, und Anjali, Brahmanin und Tochter eines einflussreichen Politikers, lieben sich. ‘Das Mädchen mit dem gelben Schirm’ ist die Geschichte dieser hochriskanten Liebe, eingebettet in das Leben auf dem Campus mit seinen akademischen Eitelkeiten und dem Spinnennetz aus Korruption, das sich zwischen Hochschulverwaltung, Politik, Geschäftswelt und der örtlichen kriminellen Mafia aufspannt.

Uday Prakash, einer der bekanntesten und meistdiskutierten Hindi-Autoren der Gegenwart, weiß, worüber er schreibt. Er kennt die Hochschulszene aus eigener beruflicher Erfahrung, er weiß, wie es sich anfühlt, den Manipulationen verfilzter Seilschaften ohnmächtig zusehen zu müssen. Seine Wut ist in Sprache geflossen und gibt diesem Roman eine vibrierende Energie. [Verlagsinformation]

Hinduismus

Thomas Oberlies. Hinduismus. Frankfurt: Fischer (Tb.) 2008.

Eine komprimierte Gesamtdarstellung des Hinduismus, welche die geschichtliche Entwicklung der hinduistischen Religionen und ihrer zentralen Konzeptionen nachzeichnet. In Grundrissen werden unter anderem Rituale und Feste dieser Religionen und die mit ihnen verbundenen gesellschaftlichen Institutionen vorgestellt. [Verlagsinformation]

Historical Grammar of Hindi

Oberlies, Thomas: A historical grammar of Hindi / Thomas Oberlies. - Graz : Leykam, 2005. - VII, 70 S. - (Grazer vergleichende Arbeiten ; 19)

Hindi ist zusammen mit Englisch eine der beiden offiziell anerkannten Nationalsprachen Indiens, die von mehr als 330 Millionen Menschen gesprochen wird. Wie alle neu-indoarischen Sprachen geht das Hindi letztlich auf das Alt- und Mittelindische zurück. Seine Grammatik ist im Vergleich zu der dieser älteren Sprachen mit ihrer komplexen Struktur weit einfacher. Die Vereinfachung des Nominal- und Verbalsystems des Altindischen war ein allmählicher Prozess, der in großem Umfang im Mittelindischen begann und sich im Apabhramsa, der unmittelbaren Vorstufe des Neu-Indoarischen, fortsetzte. Um also die Genese des morphologischen Systems des Hindi nachzuzeichnen, sind dessen Formen zuerst auf das Apabhramsa, dann auf das Mittelindische und schließlich auf das Sanskrit zurückzuführen. Dies geschieht en detail und mit ausführlichen erklärenden Kommentaren. Da dabei besonderes Augenmerk auf das Apabhramsa gelegt wird, mag diese Grammatik auch als nützliches Hilfsmittel bei der Beschäftigung mit Apabhramsa-Texten dienen. [Verlagsinformation]